Wahlveranstaltung mit Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. - Wahlunterstützung für Bürgermeisterkandidat Harald Reichel

Kommunales

Kurt Beck mit im Team Harald Reichel

Der Ortsverein der SPD hatte eingeladen und mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger kamen in die VfB-Halle nach Böhl-Iggelheim. Moderiert von Dr. Wolfgang Ressmann, dem Leiter des offenen Kanals in Ludwigshafen, berichtete der ehemalige Ministerpräsident des Landes Rheinland -Pfalz Kurt Beck über seine Sichtweise nach jahrzehntelanger Erfahrung als Bürgermeister und Landespolitiker. Sein Anliegen in Böhl-Iggelheim war es, den Bürgermeisterkandidaten der SPD Harald Reichel zu unterstützen. Harald Reichel beschrieb als seine Ziele: eine bessere und offenere Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen. Er nahm zu vielen Einzelthemen der Kommunalpolitik Stellung. Die Böhler Musketiere sorgten mit ihren musikalischen Einlagen für eine aufgelockerte Atmosphäre.

Die Stimmung in der Halle war gut, alleine der prominente Gast aus der Südpfalz ließ auf sich warten. Kurt Beck kam etwas zu spät, weil - so Originalton Beck - die Polizeikollegen von Harald Reichel in Mainz eine Straße unfallbedingt gesperrt hatten. Nach einem kurzen Blitzlichtgewitter und Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden übernahm Dr. Wolfgang Ressmann die Leitung und forderte den ehemaligen Ministerpräsident auf, die Bedeutung seines Mottos „Nah bei de Leut“ zu erläutern. Kurt Beck legte dann in gewohnter Redekunst los. Er verdeutlichte den Markenkern der Sozialdemokratie: Gerechtigkeit, Solidarität und soziale Teilhabe aller in der Gesellschaft. Kurt Beck schlug den Bogen von der großen Politik zur Kommunalpolitik und machte deutlich, warum Harald Reichel der richtige Mann ist für das eigentlich „rote“ Böhl-Iggelheim ist. Ein großes Lob hatte er für die vielfältigen Ehrenämter, die der Kandidat im Laufe seines Lebens ausgefüllt hat. Durch seine fast 35 jährige Erfahrung im Polizeidienst, jetzt in leitender Funktion, als Dipl.- Verwaltungswirt, bringt er alles für das Bürgermeisteramt mit.

Schuldenabbau spielte eine besondere Rolle: der Ortsverein der SPD hatte nachgerechnet und in einem Flugblatt belegt, dass der Schuldenabbau nicht auf Sparen beruht, sondern ganz wesentlich durch den Verkauf von Grundstücken im Baugebiet Böhl Ost IV mit Millioneneinnahmen. Und bei den Ortsmittelpunkten und Landesstraßen konnte die Gemeinde Zuschüsse von Bund und Land erhalten.

Harald Reichel legte dar: Bürger ernsthaft einbeziehen, Hochwasserschutz war zu Beginn  ein Thema, das die SPD aufgegriffen hat und das endlich eine Lösung für die Bewohner und Eigentümer in den  potentiellen Überschwemmungsbieten braucht.

Der Bau der Westumgehung ist nicht wegen des fehlenden Willens des Landesbetriebs Mobilität erst in vielen Jahren möglich, sondern wegen noch größerer Belastungen in anderen Orten. Hier macht es keinen Sinn, den Bürgern einen baldigen Baubeginn oder das Bohren dicker Bretter zu versprechen. Vielmehr muss die Gemeinde als zuständige Straßenverkehrsbehörde initiativ werden und für eine Entlastung der Langgasse und der Eisenbahnstraße durch Eingriffe in den Durchgangsverkehr sorgen. Dazu hat sie durchaus rechtliche Möglichkeiten, die zusammen mit dem Landesbetrieb Mobilität und den betroffenen Anwohnern zu wirksamer Abhilfe genutzt werden können.

Weitere Themen waren der demografische Wandel, die Kinderbetreuung, die Schulsituation, die wiederkehrenden Beiträge sowie die Kläranlage, die entweder saniert werden muss oder die Frage geklärt werden, ob ein Zusammenschluss mit Haßloch in Frage kommt.

Mit seinen offenen und argumentativ gut untermauerten Thesen konnte Harald Reichel als Kandidat überzeugen, dies bescheinigte ihm auch Kurt Beck im Laufe der Veranstaltung.

 

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