Veranstaltung zum Thema Verkehr mit Christian Schreider

Veranstaltungen

ICE in Böhl-Iggelheim

Der SPD Ortsverein lud am Donnerstag, den 19.09.2019 zu einer Diskussion zum Thema Verkehr ein. Christian Schreider, der verkehrspolitische Sprecher der SPD um Unterbezirk Vorderpfalz hatte einen interessanten Vortrag mit Power Point Präsentation dabei (diese ist im Dowmloadbereich zu finden).

Im Folgenden die Verkehrspolitischen Überlegungen, die auch in einem Antrag an die SPD Rheinland-Pfalz mündeten:

 

UB-Konferenz „Verkehr“ im    November     2018

 Leitantrag „Für eine mobile Vorderpfalz: Verkehr vernetzt verbessern“   

 Antragsteller: Geschäftsführender Unterbezirksvorstand    

 

Mobilität und Verkehr menschen- und umweltgerecht zu gestalten ist nicht nur vor dem  Hintergrund von Klimawandel und Luftbelastung eine wichtige Herausforderung. Gerade hier in  der Vorderpfalz stellen sich angesichts des Hochstraßenabrisses in Ludwigshafen und eines  heute schon drohenden Verkehrsinfarkts sehr drängende Aufgaben für die Politik. Die Menschen   brauchen als Alternative vor allem einen – für alle erschwinglichen – attraktiven Öffentlichen   Personennahverkehr (ÖPNV). Ein solcher muss insbesondere auf die Vernetzung verschiedener   Verkehrsmittel setzen und für alle erreichbar sein. Die SPD Vorderpfalz fordert daher konkrete  Angebotsverbesserungen, für die es in Anbetracht langer Planungsvorläufe rechtzeitiger  Entscheidungen bedarf. Die UB-Konferenz möge daher folgenden, an die Verantwortlichen in    Kommunen, Metropolregion, Land und Bund gerichteten Forderungskatalog beschließen:     

 Stärkung des ÖPNV:      

 Prüfung und Planung neuer Stadtbahnlinien in der Vorderpfalz, insb. von LU Richtung...        

 o Mutterstadt – Dannstadt-Schauernheim (– Meckenheim – Niederkirchen –NW)   

 o Neuhofen – Waldsee (– Otterstadt – Speyer)   

 Angebotserweiterungen im regionalen Bahn- und Busverkehr über die bisher rein  innerhalb von Ludwigshafen/Mannheim geplanten Verbesserungen hinaus; insb.:   

 o zusätzliche Fahrten und engere Taktung   

 o höhere Platzkapazitäten bzw. längere Züge    

Etablierung von Direktzügen zur BASF auch aus nördlicher Richtung, d.h. aus   Frankenthal, Lambsheim, Weisenheim, Bobenheim-Roxheim, etc.      

Verbesserung des ÖPNV-Angebots zwischen den Gemeinden im Rhein-Pfalz-Kreis –   insbesondere durch Schaffung bzw. Stärkung sog. Tangential-Linien, um zeitraubende  Umwege über städtischen Zentren überflüssig zu machen und umsteigefreie  Verbindungen auszubauen, u.a.:    

 o Frankenthal – Oppau (engerer Takt auf der bestehenden Linie)    

 o Frankenthal – Am Römig – Ruchheim    

 o Lambsheim – Maxdorf – Dannstadt-Schauernheim – Schifferstadt    0

 o Schifferstadt – Waldsee – Neuhofen – Altrip     

 Bessere Verknüpfung regionaler Bahn- und Busverkehre: leichtere      

 Umsteigemöglichkeiten und Sicherstellung von Anschlussverbindungen durch…       

 o Anpassungen im Fahrplan        

 o gezielte „Warten!“-Kommunikation zwischen den Fahrzeugführern         

 o Verbesserung der Pünktlichkeit     

  Attraktivere Verknüpfung aller Verkehrsmittel insbesondere durch     

 o Ausweitung der Park&Ride-Parkplätze (P&R) an den Stationen der Region     

 o Ausweitung der Bike&Ride-Stellplätze (B&R) an den Stationen der Region     

 o Einrichtung von „Mobilitätsstationen“: Verknüpfung über P&R und B&R     0

 hinaus durch Fahrradverleih-, Car-Sharing- und E-Auto-Lade-Stationen      

  Erweiterte Informationsangebote:       

 o Ausbau digitaler Fahrgastinformation        

 o Anzeige digitaler Fahrplaninformationen in öffentlichen Einrichtungen         

 o besseres Informationsmanagement bei Verspätungen          

 

Erhöhung der Qualitätsstandards im ÖPNV und Stärkung der      

 Benutzerfreundlichkeit, z.B. in den Bereichen      

 o Barrierefreiheit      

o Sicherheit      

 o Pünktlichkeit   

 o Fahrgastkomfort, vor allem im Busverkehr (insb. Einsatz von Fahrzeugen der       

 Kategorie „A“: niederflurig, klimatisiert, mit optischer Haltestellenanzeige etc.)        

Prüfung, inwieweit die ÖPNV-„Modellstadt“-Förderung des Bundes über LU/MA/HD   hinaus auf die Region bzw. die Vorderpfalz erweitert werden kann          

 Bündnis mit Wirtschaft und Kammern:           

 Etablierung von Job-Ticket-Angeboten bei deutlich mehr Firmen als bisher, insb. bei der BASF       

Ausweitung von „Home-Office“-Möglichkeiten zur Reduzierung der Fahrten insgesamt       

 Ausweitung von Gleitzeitregelungen zur Entzerrung des Verkehrsaufkommens    

 Maßnahmen im Bereich betriebliches Mobilitätsmanagement, insbesondere 

 o Förderung der Fahrradnutzung durch den Ausbau von Fahrradabstellanlagen   

 sowie die Nutzung von Fahrradverleihsystemen    

 o Förderung von E-Autos durch Einrichtung bevorzugter Parkplätze     

 o Förderung von Fahrgemeinschaften      

 Stärkung alternativer Verkehrsmittel:       

 Radschnellweg Rhein-Neckar, dazu insbesondere:   

 o Forcierung der stockenden Planung auf linksrheinischer Seite   

 o Benennung eines Projektbeauftragten des Landes als Ansprechpartner für die   

 Kommunen im UB   

 o Anbindung von Frankenthal (via B -Brücke bei Mörsch)

 0 Stärkere Förderung des Radverkehrs:   

 o verbessertes Angebot an sicheren und hochwertigen Fahrradabstellanlagen    

 o forcierter Ausbau des regionalen Fahrradvermietsystems „VRNnextbike“     

  Privilegierung von Car-Sharing-Angeboten, E-Autos, E-Micro-Rollern und       

 Erdgas-Autos insb. durch       

 o Erlaubnis zur Nutzung von Busspuren und   

 o speziell reservierter Parkplätze   

  Förderung von Mitfahrzentralen und Car-Pooling-Angeboten, z.B. mit der App   

 „MatchRiderGo“   

  Stärkung der Fährverkehre:   0

 o Ausweitung der Betriebszeiten der Kollerfähre Ketsch/Brühl-Otterstadt   

 o Prüfung der  Schaffung neuer Fähr-Angebote im Bereich Speyer    

 Stärkung der Infrastruktur     

 Einsatz von innovativen Verkehrsleitsystemen zur Entzerrung des      

 Verkehrsaufkommens       

 Bevorzugte Planung bzw. Ausweisung von Wohnbauflächen in fußläufiger Nähe zu   bestehenden bzw. geplanten (Stadt-)Bahnstrecken   

 Ausbau des Netzes von Ladestationen und insb. von Schnell-Ladestationen für   

 E-Autos und Aufbau eines Ladestelleninformationssystems für die Vorderpfalz   

  Verbesserte Finanzierung von Brückenprojekten durch den Bund.

 
 

01.06.2020 11:04 Kindertag: Für ein gutes Aufwachsen aller Kinder
Am 1. Juni ist Internationaler Kindertag. An dem Tag macht auch die SPD-Bundestagsfraktion auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern aufmerksam. „Der Internationale Kindertag am 1. Juni findet in diesem Jahr unter den aller Orten zu spürenden Auswirkungen des Corona-Virus statt. Kinder und ihre Familien stehen derzeit oft unter noch mehr Druck als es ohne

01.06.2020 11:00 Gedenken an Walter Lübcke: Null Toleranz für Hass und Hetze
Am 2. Juni vor einem Jahr wurde Regierungspräsident Walter Lübcke ermordet. Walter Lübcke galt und gilt vielen Menschen, die sich gegen Hass und Hetze und für ein demokratisches und vielfältiges Deutschland einsetzen, als Vorbild. Die SPD-Bundestagsfraktion tritt antidemokratischem, rassistischem und nationalistischem Gedankengut entschieden entgegen.  „Mutmaßlicher Täter war ein den Behörden bekannter Rechtsextremist. Ein etwaiges Netzwerk

29.05.2020 16:37 Schluss mit Werbung für Zigaretten: Gesundheitsschutz muss Vorrang vor Wirtschaftsinteressen haben
Am Freitag wurde im Bundestag in 1. Lesung ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung debattiert. Für den SPD-Fraktionsvizen Matthias Miersch gilt: Gesundheitsschutz vor Wirtschaftsinteressen! „Werbung für Zigaretten gehört bald der Vergangenheit an – das ist gut und richtig so. Ich bin froh, dass wir endlich ein umfassendes Verbot der Tabakaußenwerbung in den Bundestag einbringen. Dafür hat

25.05.2020 10:19 Keine Toleranz für Ausbeutung
Interview mit Rolf Mützenich für RND SPD-Fraktionsvorsitzender Rolf Mützenich fordert im Interview mit dem RND, Missbrauch von Leih- und Werkverträgen überall zu verbieten. Es dürfe keine Toleranz für Ausbeutung geben. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

22.05.2020 06:10 Kommunaler Solidarpakt
Das öffentliche Leben findet dort statt, wo man zu Hause ist: in den Städten und Gemeinden. Mit guten Schulen und Kitas. Im Sportverein, dem Schwimmbad, der Bibliothek. Mit einem guten Angebot von Bussen und Bahnen – und von sozialen Einrichtungen. Die meisten öffentlichen Investitionen kommen aus den Kommunen. Wenn sie ausbleiben, sinkt ein Stück weit

Ein Service von info.websozis.de

 

Wetter-Online