Wir vor Ort

Internationaler Frauentag in Lingenfeld mit Andrea Nahles
Willkommen bei der SPD Böhl-Iggelheim,
wir freuen uns, dass Sie unsere Internetseiten besuchen.
Auf dieser Seite finden Sie in Zukunft aktuelle Nachrichten, Informationen und Termine aus der Arbeit unseres Ortsvereins.
Wir radeln zum 1. Mai 2012 zur SPD nach Schifferstadt.
Sie finden die Abfahrtszeiten im TerminbereichDie SPD Böhl-Iggelheim und Hannelore Klamm, MdL
hatten zu einem Informationsabend mit Innenminister Lewentz geladen
Wertvolle Demokratie– Wehrhafte Demokratie
Die Pressestimmen zur Veranstaltung finden Sie im Downloadbereich unserer Homepage.
Ab sofort finden Sie im Downloadbereich weitere Informationen über unsere Arbeit im Ortsverein u.a. die Festschrift zum 100 jährigen Bestehen der SPD und aktuell zum Hochwasserschutz viele Informationen.
Wenn Sie Anregungen haben, um unsere Arbeit zu verbessern oder Sie haben Tipps für die weitere Gestaltung dieser Internetseite, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht.
Vielen Dank für Ihr Interesse
Reinhard Reibsch
SPD-Ortsvereinsvorsitzender
„Wird Iggelheim geflutet?“ so der etwas provokante Titel der Infoveranstaltung der SPD Böhl-Iggelheim zum geplanten Überschwemmungsgebiet im bebauten Ortsteil Iggelheim und der Gemarkung.
Der SPD Vorsitzende Reinhard Reibsch konnte über 100 interessierte Iggelheimer am Donnerstag, den 22.03.2012 im Saal des VfB Iggelheim begrüßen.
Gerade fand in Hamburg der 7. Extremwetterkongress statt, die Zahl wetterbedingter Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er-Jahren mehr als verdreifacht.
100 Jährige Hochwasser sind nun im Schnitt alle 25 Jahre zu erwarten.
Im Einzugsgebiet von Rehbach und Speyerbach östlich der Winzinger Scheide bei Neustadt bis hin zum Rhein wurde mit Rechtsverordnung vom 7. Juni 2006 ein Überschwemmungsgebiet festgestellt.
Dies soll nun verändert werden, sodass halb Iggelheim als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen würde. Grundlage der Überschwemmungsgebietsfeststellung ist in der Regel das größte, durch Aufzeichnungen belegte Hochwasserereignis (1978).
Rainer Böhm, Mitglied des Gemeinderats, gab anhand von TIMIS Karten (www.timisflood.net/de/) einen Überblick über die Klassifizierungen für Iggelheim, von keiner Gefährdung bis zu höchster Gefährdung. So konnte jeder Anwesende seine Wohnstraße in der Gefährdungskarte finden.
Die Umsetzung liegt in der Zuständigkeit der SGD Süd (Struktur- und Genehmigungsdirektion), jedoch sind noch keine Entscheidungen getroffen, die Gemeinden können die Auswirkungen auf die Bürger mindern oder vermeiden helfen.
Aus Hassloch berichtete Gerd Armbruster, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, hier konnten die Bürger durch Proteste und Einsprüche erreichen, dass die zu grundgelegte Studie nochmals in Frage gestellt wird.
Über den Versicherungsschutz für Hochwassergebiete gab Uwe Schölles von der Helvetia-Versicherung Auskunft (Prämienhöhe bis hin zur Nichtversicherung).
Die Verunsicherung der Bevölkerung ist groß besonders in Bezug auf die Werthaltigkeit der Immobilien und die Versicherungsprämien.
In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden von der Belebung der Grabensysteme bis zur Rückverlegung des Rehbachs in ein tieferes Bachbett, der Renaturierung (wie in Limburgerhof vorgesehen) oder der Unterstützung der Bürger beim aktiven Schutz im Überschwemmungsfall viele interessante Vorschläge vorgetragen.
Der SPD ist eine frühzeitige Information und Beteiligung der Bürger vor der Bekanntgabe von Entscheidungen der SGD wichtig. Dies kann die Voraussetzung für die Abwendung von Risiken schaffen, verlangt aber auch nach Engagement der Gemeinde. Dies war auch der Grund für den Antrag der SPD-Ratsfraktion schon im Dezember 2011.
Die SPD Böhl-Iggelheim bleibt dran: für den 26. Mai, 15 Uhr VfB Iggelheim ist eine Begehung des Rehbachs mit anschließender Diskussion im vorgesehenen.
Auf der Homepage der SPD www.spd-boehl-iggelheim.de sind im Downloadbereich umfassende Informationen zum Thema gesammelt.
Veröffentlicht am 24.03.2012
Gleich zwei Termine hatte die SPD am Samstag den 10.März angeboten. Vormittags gab es rege Diskussionen mit den Bürgern zur Sanierung der Hauptstraße in Böhl. Anhand der Pläne konnten sich die Bürger detailiert informieren. Annette Zipp übergab eine Unterschriftenliste für den Erhalt der Kurzzeitparkplätze in Geschäftsnähe (Metzgerei Friedrich und Schreibwaren Zipp). Wir unterstützen dieses Anliegen, es soll in die Neuplanung einfließen.
Am Nachmittag lud die SPD zu einer Begehung des Rehbachs ein. An der Gemarkungsgrenze zu Schifferstadt wurde der Durchfluss des Rehbachs unter der A61, der im Hochwasserfall verschlossen wird (Ziel: Wasser von Rhein fernhalten), genauso begangen, wie die Abschnitte der Bebauung in Iggelheim in VfB Nähe bis zur Gemarkungsgrenze Hassloch.
Trotz Niedrigwasser bekamen die Teilnehmer nasse Füße, da die „Dämme“ den Rehbach mehr schlecht als recht im Flussbett halten.
Veröffentlicht am 21.03.2012
Bundespolitik Wulfen
Beratung, die braucht jedermann,
Weil man nicht alles wissen kann.
Wird man von einem nur beraten,
Gereicht dies anderen zum Schaden.
Ein jeder kann dies leicht ermessen,
Denn der verfolgt ja eigne Interessen..
Veröffentlicht am 17.02.2012
Vortrag von Vera Tanski vom Arbeitskreis am 06.02.2012 Rathaus
Heute möchten wir versuchen aufzuzeigen was in Iggelheim in der NS-Zeit passiert ist, denn wir wollen aus der Vergangenheit lernen Diese Präsentation wirft einen Blick auf das dunkelste Kapitel unserer Geschichte direkt vor unserer Haustüre.
Dafür braucht die Seele einen Silberstreifen:
Dieser Silberstreifen ist
Art 1 unseres Grundgesetzes:(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Unser Grundgesetz vom 23.Mai 1949 schützt uns, das wir eine wehrhafte Demokratie bleiben können.
Diese Demokratie zu schützen ist aber nicht nur die Aufgabe des Staates,
sondern auch die Aufgaben von jedem Einzelnen von uns Bürgern. Wachsam bleiben –eine Demokratie muss bewusst gelebt und gepflegt werden. In unserem AK haben sich deshalb Mitbürger vieler Parteien und Vereinigung zusammen gefunden um wachsam zu bleiben.
Veröffentlicht am 17.02.2012
Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren zur Veranstaltung „Wertvolle Demokratie –wehrhafte Demokratie“ in Böhl-Iggelheim gekommen, die Landtagsabgeordnete Hannelore Klamm und der SPD-Ortsverein organisiert hatten.
Die große Besucherzahl und die lebhafte Diskussion zeigten die Brisanz und Wichtigkeit, die das Thema Umgang mit Rechtsextremismus nach wie vor hat. Innenminister Roger Lewentz sprach sich klar für ein NPD-Verbot aus und erhielt breite Zustimmung der anderen Podiumsteilnehmer.
SPD-Bundestagsabgeordnete Doris Barnett berichtete über die Bemühungen der SPD-Bundestagsfraktion, sich für eine Abschaffung der „Extremismusklausel“ für die Mitarbeiter in Demokratieinitiativen oder Bürgervereinen einzusetzen, die schriftlich bestätigen müssen, sich in ihren Anstrengungen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auf dem Boden der Verfassung zu bewegen.
Die fördere ein Klima des Misstrauens und der Kriminalisierung von Engagement gegen Rechtsextremismus, das die SPD-Bundestagsfraktion ablehne, erklärte Doris Barnett.
Rüdiger Stein vom DGB schilderte aus der praktischen Erfahrung die neuen Auftrittsformen rechtsgerichteter Personen, die nicht mehr wie früher mit Springerstiefeln und Glatze daherkämen, sondern rhetorisch geschult und unauffällig aufträten und so Anknüpfungspunkte im Alltag der Menschen suchten.
Hier gelte es, besonders wachsam zu sein, im Alltag, im öffentlichen Leben und auch bei der Nutzung von Medien und besonders von sozialen Netzwerken.
Roland Schäfer vom Verein „Rheinhessen gegen Rechts“ berichtete von seinem Eindruck, dass neben dem unauffälligen Auftreten Rechter im Alltag auch mehr Demonstrationen von rechts zu beobachten seien als noch vor einigen Jahren.
Gegendemonstrationen seien wichtig, genauso wichtig sei es aber auch, symbolträchtige Daten für die Zivilgesellschaft zurückzuerobern, betonte Reinhard Reibsch vom Ortsverein Böhl-Iggelheim.
Man müsse eigene Gelegenheiten und Orte finden, um für demokratische Werte Flagge zu zeigen.
Auch Werner Scarbata vom Arbeitskreis für Vielfalt und Extremismus plädierte für mehr Kreativität bei der Entwicklung von Strategien, rechten Störenfrieden den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Alle Podiumsteilnehmer dankten ausdrücklich den Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen und besonders der Polizei, die bei dieser und vielen anderen Veranstaltungen dieser Art Präsenz zeigt – auch dies ein Stück wertvoller und wehrhafter Demokratie.
Veröffentlicht am 06.02.2012