Der Revolutionär - Ein etwas anderes Weihnachtslied

Allgemein

Ein Revolutionär ward euch geboren!
Für die Menschheit auserkoren,
Zum Kampf für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit,
Damit gelindert wird das Leid.
Die existentiellen Nöte armer Leute,
Die es damals gab wie heute,
Solidarisch prangert ständig er sie an,
Damit es sich verändern kann.
Die Menschlichkeit sei Richtschnur in der Welt.
Stets hat er sie vorangestellt.

Friedfertig sein, war ihm ein hohes Ideal,
Man kam zu ihm in großer Zahl.
Aus dem Tempel die Händler jagte er hinaus,
Ihr Tun und Handeln war ihm graus.
Er verurteilt die, die auf Kosten andrer leben,
Sie nehmen nur, anstatt zu geben.
Egoistisch, so ist allein nur ihre Sicht.
Der andre interessiert sie nicht.
Niemals kann einer ins Himmelreich gelangen,
Den der Reichtum hält gefangen.

Jedoch die Armen, die wenig Geld nur haben,
Und deshalb wenig auch nur gaben
Bescheinigt er, dass ihre Gabe größer war,
Als die größten Summen gar,
Welche Reiche, für was auch immer, aufgebracht.
Mühe hat es denen nicht gemacht,
Sie können weiterhin ja leben, sorgenfrei,
So, als ob da nichts gewesen sei,
Der Arme doch in täglicher, existenzieller Not,
Verzichtet dann aufs täglich Brot.

Als seine Brüder sah er die Geringsten an,
Und was man denen hat getan,
Persönlich war er davon ebenfalls betroffen.
Dies Denken ließ sie alle hoffen.
Er war der erste, der das zur Sprache brachte,
Und es zu seiner Botschaft machte.
So provozierte er die Mächtigen und Reichen.
Ihre Privilegien wollt er streichen.
Darüber war die Obrigkeit gar sehr entsetzt,
Für sie gefährlich war er jetzt.

Sie töteten grausam ihn mit ihren Waffen,
Um seine Botschaft fortzuschaffen.
Jedoch Hoffnungen, die er allen Menschen gab,
Verschwanden nicht in einem Grab.
In all den Jahren haben sie weiter sich entfacht.
Sie gaben Menschen eine Macht,
Zu kämpfen weiterhin für legitimen Rechte,
Um frei zu sein und keine Knechte,
Um Gerechtigkeit und Menschenwürde zu erlangen,
Ohne Angst und ohne Bangen.

Auf zum Gefecht, der Kampf für's Recht ist guter Brauch,
Von uns verlangt er dieses auch.
Niemand darf sich über andre so erheben
Und rücksichtslos nach Reichtum streben.
Der Mitmenschen Schicksal muss man stets bedenken,
Will man seinen Geist nicht kränken.
Und die Erinnerung an ihn soll uns das lehren!
Damit wir ihn auch würdig ehren,
Feiern wie den Tag, an dem er ward geboren
Und für die Menschheit auserkoren.

Dieter Salzmann

 
 

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