Spannende Themen bei der Mitgliederversammlung der SPD Böhl-Iggelheim

In seiner Begrüßung ging Ulrich Störzner auf die Diskussion zur Gebietsreform ein, die längerfristig auch Böhl-Iggelheim betreffen wird. Mit diesem Thema wird sich die SPD ausführlich beschäftigen.

Zwei Vorträge unterstützt durch Power Point Präsentationen ( im Downloadbereich der Homepage www.SPD-Boehl-Iggelheim.de ) haben für inhaltlich spannende Diskussionen gesorgt.

Dr. Michaela Jung-Dittmer und Pia Möller-Reibsch haben mit ihrer Vorarbeit zum einstimmigen Ratsbeschluss aufgrund des SPD Antrags geführt.

Der demographische Wandel und die sich verändernden Lebens- und Arbeitsbedingungen bringen große gesellschaftliche Herausforderungen.

Hier kommt die Idee der Mehrgenerationenhäuser ins Spiel: neue Strukturen, die private und freiwillige Initiativen unterstützen und sie klug mit staatlichen Leistungen verbinden.
Das Bundesfamilienministerium legt ein neues Programm für 450 neue MGH auf, Böhl-Iggelheim ist Dank der Initiative der SPD in der Bewerbungsphase dabei.

Reinhard Reibsch, bis vor kurzem Generalsekretär der EMCEF, Brüssel legte die Folgen und offenen Fragen zur Energiewende dar.
Warum eine Energiewende ? Was sind die Hintergründe ? Deutsche oder europäische Energiepolitik ? Versäumnisse seit der Wahl von „Schwarz/Gelb“

Fahrt der AsF nach Malente, Ostsee
Erinnerungen

Es sind noch Plätze frei:

Wie jedes Jahr organisiert Ursula Hoock eine Fahrt der AsF Böhl-Iggelheim.

Diesmal geht es nach Bad Malente vom 03.09.2011-10.09.2011 mit Besuch der

Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg. Im Reisepreis von 590€ sind enthalten:

Fahrt mit modernem Reisebus zur Ostsee, 7 Übernachtungen mit Frühstück und jeweils

Abendmenu. Ausflüge nach Grömitz, Fehmarn und Heiligenhafen, Hamburg mit Stadtführung und Barkassenfahrt, Schifffahrt von Travemünde nach Lübeck, Besuch von Kiel und vieles mehr. Anmeldungen und weitere Informationen unter: 06324-76806 oder 0176-94469428.

Veranstaltung zum Gedenken an das Kriegsende 8. Mai 2011

Das "Bündnis für Vielfalt und gegen Extremismus" lud die Bürger zum Gedenken an das Kriegsende vor 66 Jahren zum Bahnhofsvorplatz ein.
Nach kurzem Grußwort durch Landrat Körner und Rede des Jugendbürgermeisters
Markus Philip
reflektierte Dr. Becker (Stadtarchiv LU)für die Naturfreunde den Nationalsozialismus im Rhein-Pfalz Kreis:
Sehr geehrter Herr Landrat Clemens Körner, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen….

Wer zum 8. Mai 1945 spricht, kann zum 30. Januar 1933 nicht schweigen.

Nach der Machtübergabe an Adolf Hitler durch den zuvor durch die Stimmen der Demokraten gewählten Reichspräsidenten Paul von Hindenburg änderte sich in Deutschland alles:

Bereits am 2. Februar 1933 wurde durch die Notverordnung „zum Schutze des deutschen Volkes“ die Versammlungs- und die Pressefreiheit in ganz Deutschland weitgehend eingeschränkt

Sämtliche Mitglieder der kommunistischen Bezirksleitung in Baden-Pfalz wurden seit dem 10. Februar 1933 mit Haftbefehl gesucht – immerhin bis zu 15 % der Wählerinnen und Wähler in Böhl und Iggelheim hatten sich in freien Wahlen zu dieser Partei bekannt.

Die Notverordnung „zum Schutz von Volk und Staat“ vom 28. Februar 1933 hob dann alle Grundrechte auf.

Der Lügenbaron


Blender

So ein Kerl, von Seinesgleichen,
Will natürlich was erreichen.
Blendend soll das alles sein,
Denn blenden kann nur er allein.

Sagen soll, der ihn nicht kennt,
Dieser Mann ist kompetent.
Den Trick dazu, den kennt er auch,
Bei ihm ist der schon lange Brauch.

Mit fremden Federn sich zu schmücken,
Die andern wird dies ganz verzücken.
Was einen kann nach oben tragen,
Wenn man nur tut das, was andre sagen.

Dies mache forsch und resolut,
Dann finden sie dich alle gut (gutt).
Doch achte auf das eine hier:
Stets tue so, als käm’s von dir.

Die Idee, die hast nur du gehabt,
Dann wirst du sehen, wie es klappt.
Und allen wird dann eines klar,
Du bist für sie der Shootingstar.

Doch nur für jene sei’s gedacht,
Die Einfluss haben und die Macht,
Sie können dich nach oben hinzubringen,
Mit ihnen kann es dir gelingen.

Bestens kannst du sie betören,
Wenn sie von dir dasselbe hören,
Was sie auch immer wieder sagen.
Sie werden dich nach oben tragen.

Sie halten sich doch für genial
Und zeigst du ihnen allemal,
Dass du genauso denkst wie sie,
Dann bist auch du ein Mordsgenie.

Und sie werden suggerieren,
Niemals darf man ihn verlieren,
Der Verlust ist riesengroß,
Denn er ist ja so famos.

Immer werden sie berichten,
Auf ihn, da kann man nicht verzichten.
Ein Genie und sehr begabt,
Wie man es bisher nicht gehabt.

Bis es schließlich alle wissen,
Ihn, den darf man niemals missen.
Und ein jeder ihn dann nennt,
Ein Glücksfall und Naturtalent.

Alle wirst du so betören,
Auf dich nur werden sie nun hören.
Majestätisch kannst du sie dann grüßen,
Ergebenst liegen sie zu deinen Füßen.

Dein Blendwerk können sie nicht sehen.
An deiner Seite wolln sie stehen.
Und kommt berechtigte Kritik,
Sie ernten nur den bösen Blick.

Und machst du Fehler noch und noch,
Alle Welt, sie liebt dich doch.
Für immer bist du nun immun,
Drum kannst du letztlich alles tun.

Um eines kommt man nicht herum
Die Mehrheit ist nun einmal dumm.
Auf Blendwerk fällt sie stets herein,
So wird es jetzt und immer sein.

Dieter Salzmann (2011)

„Alter hat Zukunft – Chancen und Perspektiven für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz “

„Alter hat Zukunft – Chancen und Perspektiven für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz “
mit Joachim Mertes, Präsident des rheinland-pfälzischen Landtags
am Donnerstag, 3. März, 14:30 Uhr in der Wahagnies-Halle, Böhl-Iggelheim, Am Schwarzweiher 1.

Hannelore Klamm konnte sich über einen bis zum letzten Platz besetzten Saal freuen. Landtagspräsident Joachim Mertes trug das Thema Alter hat Zukunft mit seinem gewohnten Humor vor. Er hatte Glück, dass keiner eine Schere dabei hatte, denn eine Krawatte musste er am schmutzigen Donnerstag schon opfern. Für die weitere Unterhaltung sorgte Kätsche Feierdach - die den Alltag auf die Schippe nahm. Hannelore Klamm hatte Fasnachtsküchle für alle mitgebracht, Brezeln gab es vom SPD Ortsverein, der auch die weitere Bewirtung übernahm.

Zum Thema des Nachmittags:
In Rheinland-Pfalz leben heute etwas über eine Million Bürgerinnen und Bürger, die 60 Jahre und älter sind. Das ist ein Viertel aller Menschen in unserem Land. Die älteren Menschen von heute sind biologisch, sozial und auch psychisch deutlich jünger und aktiver als früher, sie leben länger und gesünder, und sie arbeiten länger. Die Landesregierung setzt deshalb bewusst auf die Chancen einer Gesellschaft des längeren Lebens.
Wir wollen ältere Menschen dabei unterstützen, ihre Kompetenzen und Erfahrungen zu nutzen und gesellschaftlich einzubringen. Jeder soll sein Leben so lange wie möglich, auch bei Pflegebedürftigkeit, eigenständig und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden gestalten können. Gesellschaft, Wirtschaft und Politik müssen ein neues Altersbild befördern und das Alter noch stärker als aktive Lebensphase begreifen. Die Potenziale älterer Menschen brachliegen zu lassen, kann sich unsere Gesellschaft nicht leisten.
Welche Chancen bieten sich aber konkret für ältere Menschen in der Gesellschaft? Wie können Ältere ihre Potenziale für sich und andere besser nutzen? Was tut das Land Rheinland-Pfalz für ältere Menschen?
Antworten gab in seinem Vortrag Joachim Mertes mit vielen praktischen Bespielen wie barrierefreies Wohnen.

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