Kommunales
Im Jahre 1965 war Reinhard Roos erstmals als Betreuer einer Jugendgruppe im Martelltal und in Schlanders in Südtirol und danach oftmals mit dem Rennrad mit Gruppen bzw. seinem Schwiegersohn Thomas Seidenspinner in den Partnergemeinden des Rhein-Pfalz Kreises.
Als Bürgermeister von Böhl-Iggelheim begründete er im April 2005 eine Partnerschaft mit Schlanders und begleitete mehrmals Reisegruppen in die Partnergemeinden nach Südtirol, seine zweite Heimat, wo er oft mit seiner Familie Urlaub verbringt.
Auch 1981 war der Altbürgermeister und Kreistagsmitglied Reinhard Roos mit einer Radsportgruppe in Südtirol, wo in allen vier Partnergemeinden Schlanders, Martell. Naturns und Unser Frau am 14.Juni 1981 Deutsche Eichen gepflanzt wurden, so auch an dem Bürgerheim von Schlanders, wo tags zuvor die ersten Bewohner eingezogen waren.
Das Bürgerheim der Gemeinde Schlanders St. Nikolaus von der Flüe wird derzeit für rd. 12 Milionen € saniert und erweitert. Im Zuge der Erweiterung musste die Eiche entfernt werden. Wegen der größe der Eiche war ein umpflanzen nicht möglich. Als Reinhard Roos dies mitgeteilt wurde, sagte er sofort privat die Spende einer Eiche zu.
Die Informationsreise der SPD Kreistagsfraktion am 6.Mai 2012 nutze er und brachte mit dem Bus eine über 6 m lange Eiche in die Partnergemeinde mit, die zunächst im Garten des Bürgerheimes gepflanzt wurde und nach Fertigstellung der Baumaßnahme 2014 von dem Altbürgermeister Reinhard Roos in die neue Parkanlage gepflanzt wird. Der Bürgermeister, seine Beigeordneten und die Präsidentin des Bürgerheimes dankten Reinhard Roos für die stattliche Eiche.
Mitreisende waren unter anderem die Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm, die Landtagsabgeordnete Frederike Ebli, sowie aus Böhl-Iggelheim der Ortsvereinsvorsitzende Reinhard Reibsch und Gemeinderätin Pia Möller-Reibsch.
Ein informatives Programm hatte die Kreistagsfraktion der SPD vorbereitet: Besuch des südtiroler Landtages mit Referat des Landtagspräsidenten und interessanten Treffen mit den Bürgermeistern der Partnergemeinden Schlanders, Martell, Naturns und Unser Frau.
Abgerundet wurde der Besuch durch die Gastfreundschaft im Haus des Senators Manfred Pinzger und die Diskussion mit Parteiobmann Dr. Richard Theiner.
„Wird Iggelheim geflutet?“ so der etwas provokante Titel der Infoveranstaltung der SPD Böhl-Iggelheim zum geplanten Überschwemmungsgebiet im bebauten Ortsteil Iggelheim und der Gemarkung.
Der SPD Vorsitzende Reinhard Reibsch konnte über 100 interessierte Iggelheimer am Donnerstag, den 22.03.2012 im Saal des VfB Iggelheim begrüßen.
Gerade fand in Hamburg der 7. Extremwetterkongress statt, die Zahl wetterbedingter Naturkatastrophen hat sich in Deutschland seit den 1970er-Jahren mehr als verdreifacht.
100 Jährige Hochwasser sind nun im Schnitt alle 25 Jahre zu erwarten.
Im Einzugsgebiet von Rehbach und Speyerbach östlich der Winzinger Scheide bei Neustadt bis hin zum Rhein wurde mit Rechtsverordnung vom 7. Juni 2006 ein Überschwemmungsgebiet festgestellt.
Dies soll nun verändert werden, sodass halb Iggelheim als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen würde. Grundlage der Überschwemmungsgebietsfeststellung ist in der Regel das größte, durch Aufzeichnungen belegte Hochwasserereignis (1978).
Rainer Böhm, Mitglied des Gemeinderats, gab anhand von TIMIS Karten (www.timisflood.net/de/) einen Überblick über die Klassifizierungen für Iggelheim, von keiner Gefährdung bis zu höchster Gefährdung. So konnte jeder Anwesende seine Wohnstraße in der Gefährdungskarte finden.
Die Umsetzung liegt in der Zuständigkeit der SGD Süd (Struktur- und Genehmigungsdirektion), jedoch sind noch keine Entscheidungen getroffen, die Gemeinden können die Auswirkungen auf die Bürger mindern oder vermeiden helfen.
Aus Hassloch berichtete Gerd Armbruster, SPD-Ortsvereinsvorsitzender, hier konnten die Bürger durch Proteste und Einsprüche erreichen, dass die zu grundgelegte Studie nochmals in Frage gestellt wird.
Über den Versicherungsschutz für Hochwassergebiete gab Uwe Schölles von der Helvetia-Versicherung Auskunft (Prämienhöhe bis hin zur Nichtversicherung).
Die Verunsicherung der Bevölkerung ist groß besonders in Bezug auf die Werthaltigkeit der Immobilien und die Versicherungsprämien.
In der anschließenden lebhaften Diskussion wurden von der Belebung der Grabensysteme bis zur Rückverlegung des Rehbachs in ein tieferes Bachbett, der Renaturierung (wie in Limburgerhof vorgesehen) oder der Unterstützung der Bürger beim aktiven Schutz im Überschwemmungsfall viele interessante Vorschläge vorgetragen.
Der SPD ist eine frühzeitige Information und Beteiligung der Bürger vor der Bekanntgabe von Entscheidungen der SGD wichtig. Dies kann die Voraussetzung für die Abwendung von Risiken schaffen, verlangt aber auch nach Engagement der Gemeinde. Dies war auch der Grund für den Antrag der SPD-Ratsfraktion schon im Dezember 2011.
Die SPD Böhl-Iggelheim bleibt dran: für den 26. Mai, 15 Uhr VfB Iggelheim ist eine Begehung des Rehbachs mit anschließender Diskussion im vorgesehenen.
Auf der Homepage der SPD www.spd-boehl-iggelheim.de sind im Downloadbereich umfassende Informationen zum Thema gesammelt.
Gleich zwei Termine hatte die SPD am Samstag den 10.März angeboten. Vormittags gab es rege Diskussionen mit den Bürgern zur Sanierung der Hauptstraße in Böhl. Anhand der Pläne konnten sich die Bürger detailiert informieren. Annette Zipp übergab eine Unterschriftenliste für den Erhalt der Kurzzeitparkplätze in Geschäftsnähe (Metzgerei Friedrich und Schreibwaren Zipp). Wir unterstützen dieses Anliegen, es soll in die Neuplanung einfließen.
Am Nachmittag lud die SPD zu einer Begehung des Rehbachs ein. An der Gemarkungsgrenze zu Schifferstadt wurde der Durchfluss des Rehbachs unter der A61, der im Hochwasserfall verschlossen wird (Ziel: Wasser von Rhein fernhalten), genauso begangen, wie die Abschnitte der Bebauung in Iggelheim in VfB Nähe bis zur Gemarkungsgrenze Hassloch.
Trotz Niedrigwasser bekamen die Teilnehmer nasse Füße, da die „Dämme“ den Rehbach mehr schlecht als recht im Flussbett halten.
Vortrag von Vera Tanski vom Arbeitskreis am 06.02.2012 Rathaus
Heute möchten wir versuchen aufzuzeigen was in Iggelheim in der NS-Zeit passiert ist, denn wir wollen aus der Vergangenheit lernen Diese Präsentation wirft einen Blick auf das dunkelste Kapitel unserer Geschichte direkt vor unserer Haustüre.
Dafür braucht die Seele einen Silberstreifen:
Dieser Silberstreifen ist
Art 1 unseres Grundgesetzes:(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Unser Grundgesetz vom 23.Mai 1949 schützt uns, das wir eine wehrhafte Demokratie bleiben können.
Diese Demokratie zu schützen ist aber nicht nur die Aufgabe des Staates,
sondern auch die Aufgaben von jedem Einzelnen von uns Bürgern. Wachsam bleiben –eine Demokratie muss bewusst gelebt und gepflegt werden. In unserem AK haben sich deshalb Mitbürger vieler Parteien und Vereinigung zusammen gefunden um wachsam zu bleiben.
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