Veranstaltung zum Thema " Neue Medien"

25.04.2014, 19.00 – 21.00h

VfB, Böhl-Iggelheim
Vortrag mit anschließender Diskussion:

Leben in digitalen Welten –
was ist schon da und was kommt noch auf uns zu?

 

Der interessante Power Point Vortrag (Veröffentlichung folgt) gab einen Einblick in die digitalen Lebenswelten junger Menschen und versuchte, ihr Handeln verständlich zu machen. Er fragte desweiteren danach, womit die Wirtschaft heute und morgen ihr Geld verdienen will bzw. muss und wagte dann einen Blick auf die zukünftigen technologischen Entwicklungen, wobei auch die Frage gestellt wurde, was das z.B. mit den anderen uns bewegenden Themen wie dem Demographischen Wandel, Verkehrsplanung, Energieeffizienz oder Gesundheit zu hat.

Zum Schluss ging es darum, wie Politik und Gesellschaft reagieren müssten, um den Herausforderungen gerecht zu werden: was können wir selbst und was können bzw. sollten andere tun? Darüber wollten wir mit den Gästen diskutieren.

Die Referentin

Katja Friedrich arbeitet bei der Landeszentrale für Medien und Kommunikation und leitet seit 2007 deren Tochtergesellschaft medien+bildung.com – Lernwerkstatt für Rheinland-Pfalz. Diese Einrichtung hat den Auftrag, Bildungsangebote und Hilfestellungen für Schulen, Kitas, Jugendeinrichtungen und Hochschulen rund um das Thema „Medien und Bildung“ zu entwickeln sowie Lehrkräften und Eltern Orientierung im Mediendschungel zu geben. Sie ist Mitglied des Vorstands der SPD Böhl-Iggelheim.

 

 

Keine Sonderrechte für Reiche von Daniel von fromberg

Der Präsident des FC Bayern München Uli Hoeneß ist am Donnerstag für millionenschweren Steuerbetrug vom Münchener Landgericht zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Der SPD-Vizevorsitzende Ralf Stegner begrüßt das Urteil: „Prominente Angeklagte dürfen weder besser noch schlechter behandelt werden als andere Kriminelle.“

„Das Urteil aus München wirkt gerecht, weil es um millionenschwere Steuerkriminalität geht, die dem Gemeinwesen großen Schaden zugefügt hat und die Tat nicht bestritten wird“, schrieb Stegner am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite.

Frühlingsgefühle

Frühling lässt sein blaues Band,
Und der Rest ist ja bekannt.
Die Natur putzt sich heraus,
Mit dem Winter ist es aus.
Farbig alle Wiesen sprießen,
Manche müssen kräftig niesen.

Doch, was noch dahinter steckt,
Sind die Geister, die geweckt.
Alle sind sie neu erwacht,
Wenn die Frühlingssonne lacht.
Winters sie zusammen schliefen,
Warmen Strahlen sie nun riefen.

Darunter ein besondrer Geist,
Der jetzt durch die Lande reist.
Er wird Frauen dazu bringen,
Scheuerlappen auszuwringen,
Um mit dem besond’ren Nutzen
Alles gründlich durchzuputzen.

Der Mann jedoch aus seiner Sicht
Versteht dies alles einfach nicht.
Seine Frau erklärt ihm dann,
Dass er im Dreck wohl leben kann,
Doch nötig ist’s bei Frühlingsdüften
Die Wohnung kräftig durchzulüften.

Schruppen, putzen, waschen, saugen
Und die Möbel abzulaugen.
Was die Frau so hält auf Trapp,
Geht ihm letztlich völlig ab.
Dieser Geist mit den Hormonen
Tut ihn voll und ganz verschonen.

Diese Großputz Urgewalt
Macht vor nichts und niemand halt.
Würde eine Frau dies missen,
Hätt’ sie prompt ein schlecht Gewissen.
Leider sind dies keine Bräuche,
Das ist einfach eine Seuche.

Letztlich er dann sanft entweicht,
Wo ihr Zorn ihn nicht erreicht.
Ins Wirtshaus hin, das ist nicht schwer,
Dort gibt es Leidende wie er.
Die hoffen, dass bald Sommer sei,
Womit dann dieser Spuk vorbei.

Dieter Salzmann

Der Revolutionär - Ein etwas anderes Weihnachtslied

Ein Revolutionär ward euch geboren!
Für die Menschheit auserkoren,
Zum Kampf für Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit,
Damit gelindert wird das Leid.
Die existentiellen Nöte armer Leute,
Die es damals gab wie heute,
Solidarisch prangert ständig er sie an,
Damit es sich verändern kann.
Die Menschlichkeit sei Richtschnur in der Welt.
Stets hat er sie vorangestellt.

Friedfertig sein, war ihm ein hohes Ideal,
Man kam zu ihm in großer Zahl.
Aus dem Tempel die Händler jagte er hinaus,
Ihr Tun und Handeln war ihm graus.
Er verurteilt die, die auf Kosten andrer leben,
Sie nehmen nur, anstatt zu geben.
Egoistisch, so ist allein nur ihre Sicht.
Der andre interessiert sie nicht.
Niemals kann einer ins Himmelreich gelangen,
Den der Reichtum hält gefangen.

Jedoch die Armen, die wenig Geld nur haben,
Und deshalb wenig auch nur gaben
Bescheinigt er, dass ihre Gabe größer war,
Als die größten Summen gar,
Welche Reiche, für was auch immer, aufgebracht.
Mühe hat es denen nicht gemacht,
Sie können weiterhin ja leben, sorgenfrei,
So, als ob da nichts gewesen sei,
Der Arme doch in täglicher, existenzieller Not,
Verzichtet dann aufs täglich Brot.

Als seine Brüder sah er die Geringsten an,
Und was man denen hat getan,
Persönlich war er davon ebenfalls betroffen.
Dies Denken ließ sie alle hoffen.
Er war der erste, der das zur Sprache brachte,
Und es zu seiner Botschaft machte.
So provozierte er die Mächtigen und Reichen.
Ihre Privilegien wollt er streichen.
Darüber war die Obrigkeit gar sehr entsetzt,
Für sie gefährlich war er jetzt.

Sie töteten grausam ihn mit ihren Waffen,
Um seine Botschaft fortzuschaffen.
Jedoch Hoffnungen, die er allen Menschen gab,
Verschwanden nicht in einem Grab.
In all den Jahren haben sie weiter sich entfacht.
Sie gaben Menschen eine Macht,
Zu kämpfen weiterhin für legitimen Rechte,
Um frei zu sein und keine Knechte,
Um Gerechtigkeit und Menschenwürde zu erlangen,
Ohne Angst und ohne Bangen.

Auf zum Gefecht, der Kampf für's Recht ist guter Brauch,
Von uns verlangt er dieses auch.
Niemand darf sich über andre so erheben
Und rücksichtslos nach Reichtum streben.
Der Mitmenschen Schicksal muss man stets bedenken,
Will man seinen Geist nicht kränken.
Und die Erinnerung an ihn soll uns das lehren!
Damit wir ihn auch würdig ehren,
Feiern wie den Tag, an dem er ward geboren
Und für die Menschheit auserkoren.

Dieter Salzmann

Der Lügenbaron


Blender

So ein Kerl, von Seinesgleichen,
Will natürlich was erreichen.
Blendend soll das alles sein,
Denn blenden kann nur er allein.

Sagen soll, der ihn nicht kennt,
Dieser Mann ist kompetent.
Den Trick dazu, den kennt er auch,
Bei ihm ist der schon lange Brauch.

Mit fremden Federn sich zu schmücken,
Die andern wird dies ganz verzücken.
Was einen kann nach oben tragen,
Wenn man nur tut das, was andre sagen.

Dies mache forsch und resolut,
Dann finden sie dich alle gut (gutt).
Doch achte auf das eine hier:
Stets tue so, als käm’s von dir.

Die Idee, die hast nur du gehabt,
Dann wirst du sehen, wie es klappt.
Und allen wird dann eines klar,
Du bist für sie der Shootingstar.

Doch nur für jene sei’s gedacht,
Die Einfluss haben und die Macht,
Sie können dich nach oben hinzubringen,
Mit ihnen kann es dir gelingen.

Bestens kannst du sie betören,
Wenn sie von dir dasselbe hören,
Was sie auch immer wieder sagen.
Sie werden dich nach oben tragen.

Sie halten sich doch für genial
Und zeigst du ihnen allemal,
Dass du genauso denkst wie sie,
Dann bist auch du ein Mordsgenie.

Und sie werden suggerieren,
Niemals darf man ihn verlieren,
Der Verlust ist riesengroß,
Denn er ist ja so famos.

Immer werden sie berichten,
Auf ihn, da kann man nicht verzichten.
Ein Genie und sehr begabt,
Wie man es bisher nicht gehabt.

Bis es schließlich alle wissen,
Ihn, den darf man niemals missen.
Und ein jeder ihn dann nennt,
Ein Glücksfall und Naturtalent.

Alle wirst du so betören,
Auf dich nur werden sie nun hören.
Majestätisch kannst du sie dann grüßen,
Ergebenst liegen sie zu deinen Füßen.

Dein Blendwerk können sie nicht sehen.
An deiner Seite wolln sie stehen.
Und kommt berechtigte Kritik,
Sie ernten nur den bösen Blick.

Und machst du Fehler noch und noch,
Alle Welt, sie liebt dich doch.
Für immer bist du nun immun,
Drum kannst du letztlich alles tun.

Um eines kommt man nicht herum
Die Mehrheit ist nun einmal dumm.
Auf Blendwerk fällt sie stets herein,
So wird es jetzt und immer sein.

Dieter Salzmann (2011)

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